Bei diesen Krebsarten kann der CellSearch-Test eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Therapiebestimmung sein

Der CellSearch-Test zeigt klare Ergebnisse beim metastasierten Mamma-, Colon- und Prostatakarzinom. Er ist als Verfahren der Verlaufskontrolle des Therapieerfolgs bei diese Krebsarten von der FDA zugelassen. Außerdem hat er Eingang in die S3-Leitlinie der Organgruppe Mamma der AGO (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie) gefunden.

Vielversprechende Resultate liegen gegenwärtig auch für andere epitheliale Tumoren, wie Bronchial- und Urothelkarzinome vor.

Eine methodische Modifikation zur Untersuchung maligner Melanome wird in Kürze für den wissenschaftlichen Einsatz verfügbar sein.

Von erheblicher klinischer Relevanz dürfte auch die Möglichkeit sein, mittels des CellSearch®-Systems verschiedene molekulare Zielstrukturen an den aufgefundenen zirkulierenden Tumorzellen bestimmen zu können. Verschiedene dieser Targets, wie z. B. HER2, können bereits jetzt bestimmt werden. Auch wenn diese Untersuchungen bislang nur im Rahmen von Studien, nicht jedoch im klinischen Routineeinsatz erprobt sind, ist der künftige Nutzen der Methode im Rahmen personalisierter Therapiestrategien evident.

Der CellSearch-Test ist besonders sinnvoll, wenn …
... Sie rasch eine Information über das potenzielle Therapieansprechen benötigen
... Sie unnötige oder unnötig toxische Therapien vermeiden wollen
... Sie bei fehlender Effizienz schnell eine Therapieumstellung vornehmen wollen
... Sie bei Auftreten erheblicher Nebenwirkungen mehr therapeutische Sicherheit brauchen, belastende Therapien fortsetzen zu müssen oder ohne Nachteil für den Patienten abbrechen zu können
... Sie mehr Sicherheit vor der Indikationsstellung zu belastenden, lebensqualitätsmindernden oder mit dauerhaften körperlichen Einschränkungen verbundenen Therapiemaßnahmen wünschen

Informationen zur Durchführung des CellSearch-Tests und alles, was Sie als behandelnder Onkologe noch wissen sollten, finden Sie hier.