Das müssen Sie beim ATP-TCA-Test beachten

Probeentnahme und Transport
Voraussetzung für die Anwendung des ATP-TCA-Tests ist vitales Tumormaterial, das dem Patientien entweder interoperativ oder per Biopsie entnommen wird.

Es können feste und flüssige Proben untersucht werden.

Wieviel Material wir für den Test benötigen, hängt von der individuell unterschiedlichen Zelldichte und -qualität ab. In vielen Fällen können bereits Stanzbiopsien (wir empfehlen die Entnahme von mindestens drei Stanzzylindern) mit Erfolg untersucht werden. Tumorbiopsate von 0,125 bis 0,25 cm3 oder Körperhöhlenergüsse von 50 ml enthalten im Regelfall ausreichend viele vitale Zellen.

• Absolut sterile Bedingungen bei Probeentnahme und Transport sind Voraussetzung.

Die Probe sollte leicht gekühlt transportiert werden, darf aber keinesfalls eingefroren oder in Formalin eingebettet sein.

Solides Tumorgewebe sollte mit ausreichend isotonischer steriler Infusionslösung (z.B. phys. NaCl-Lösung) überschichtet sein.

Flüssige Proben müssen mit ca. 10 IU/ml Na-Heparin antikoaguliert werden.

Auf Anfrage erhalten Sie von uns die notwendigen Formulare und Teströhrchen. hier

• Die Transportdauer sollte 24 Stunden nicht überschreiten.

Kosten und Formalien
Der ATP-TCA-Test wird als Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Die privaten Krankenkassen erstatten die Testkosten in der Regel. Für eine Laboranforderung benötigen wir daher:

die Personalien des Patienten.

die Anschrift des Arztes.

Name und Anschrift des Rechnungsempfängers.

Eine schriftliche Einverständniserklärung des Patienten.

Wenn Sie als behandelnder Arzt weitere Fragen zum ATP-TCA-Test haben, nutzen Sie bitte das Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht. Allgemeine Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) finden Sie hier.